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BISOLVON Hustensaft 8 mg/5 ml 100 ml

Ursprünglicher Preis war: €9.30Aktueller Preis ist: €2.31.

Artikelnummer: dfixjteg46260 Kategorie: Schlagwort:

Beschreibung

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Details

Bisolvon ® Hustensaft.

Wirkstoff: Bromhexinhydrochlorid. Anwendungsgebiet: Zur Schleim lösenden Behandlung bei akuten und chronischen Erkrankungen der Bronchien und der Lunge mit zähem Schleim. Hinweis: Enthält Maltitol. Packungsbeilage beachten. Apothekenpflichtig.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, 65926 Frankfurt am Main.

Stand: Juni 2017 (SADE.BISO2.17.03.0431(1))

PZN 07706855
Hersteller/Vertrieb: A. Nattermann & Cie GmbH
Brüningstraße 50
D-65929 Frankfurt am Main
Packungsgröße 100 ml
Packungsnorm N1
Produktname BISOLVON Hustensaft 8 mg/5 ml
Darreichungsform Lösung zum Einnehmen
Monopräparat ja
Wirksubstanz Bromhexin hydrochlorid
Rezeptpflichtig nein
Apothekenpflichtig ja

Anwendungshinweise

    Lösung zum Einnehmen

    Nehmen Sie das Präparat immer genau nach der Anweisung ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

    Die empfohlene Dosis ist:

      Erwachsene und Jugendliche über 14 Jahren

        3-mal täglich 5 bis 10 ml (entsprechend 24 bis 48 mg Bromhexinhydrochlorid/Tag)

      Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 14 Jahren sowie Patienten unter 50 kg Körpergewicht:

        3-mal täglich 5 ml (entsprechend 24 mg Bromhexinhydrochlorid/Tag)

      Kinder unter 6 Jahren

        Es stehen Arzneimittel mit einem geringeren Wirkstoffgehalt zur Verfügung

    Dauer der Anwendung

      Die Dauer der Anwendung richtet sich nach Art und Schwere der Erkrankung und sollte vom behandelnden Arzt entschieden werden.

    Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten

      Bei einer Überdosierung sind in der Regel keine Krankheitsanzeichen, die über die beschriebenen Nebenwirkungen hinausgehen, zu erwarten.

      Sollte es zu schweren Krankheitszeichen kommen, kann eine an den Krankheitszeichen orientierte Behandlung notwendig sein.

      Falls ein Kleinkind erhebliche Mengen des Arzneimittels verschluckt hat, wenden Sie sich bitte an den nächst erreichbaren Arzt.

    Wenn Sie die Einnahme vergessen haben

      Wenn Sie einmal vergessen haben, das Präparat einzunehmen oder zu wenig eingenommen haben, setzen Sie bitte beim nächsten Mal die Einnahme, wie in der Dosierungsanleitung beschrieben, fort.

    Wenn Sie die Einnahme abbrechen

      Bitte brechen Sie die Behandlung nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt ab. Ihre Krankheit könnte sich hierdurch verschlechtern.

    Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Anwendungsgebiete

    Arzneimittel zur Schleimlösung bei Atemwegserkrankungen mit zähem Schleim (Bronchosekretolytikum)

    Es wird angewendet zur Schleim lösenden Behandlung bei akuten und chronischen Erkrankungen der Bronchien und der Lunge mit zähem Schleim.

Wirkungsweise

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff löst festsitzenden Schleim in den Atemwegen, weil er die Drüsen anregt, mehr und vor allem auch dünnflüssigeren Schleim zu produzieren. Zudem veranlasst der Stoff den Körper, bestimmte Verbindungen zu bilden, die Fachleute Enzyme nennen. Diese Enzyme zerhacken die langkettigen Stoffe, die den Schleim zäh machen.

Zusammensetzung

bezogen auf 5 Milliliter

8 mg Bromhexin hydrochlorid

7.293 mg Bromhexin

6.35 mg Benzoesäure

Kirsch Aroma

+ Levomenthol

+ Maltitol Lösung

+ Maltitol

Schokoladen Aroma

+ Sucralose

+ Wasser, gereinigt

Gegenanzeigen

    Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden

      wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegenüber Bromhexinhydrochlorid, Levomenthol oder einem anderen der sonstigen Bestandteile sind

Nebenwirkungen

    Wie alle Arzneimittel kann das Präparat Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

    Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:

      sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10

      häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10

      gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100

      selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000

      sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle

      ohne Häufigkeitsangabe

    Erkrankungen des Immunsystems, Erkrankungen der Atemwege und des Brustraums, Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

      Gelegentlich:

        Überempfindlichkeitsreaktionen:

          Hautausschlag

          Haut- und Schleimhautschwellung (Angioödem)

          Atemnot

          Juckreiz,

          Nesselsucht (Urticaria)

      Selten:

        Verkrampfung der Atemwege (Bronchospasmus)

      Sehr selten:

        anaphylaktische Reaktionen bis hin zum Schock (schwere Form der Überempfindlichkeitsreaktion)

    Erkrankungen des Magen-Darmtrakts

      Gelegentlich:

        Übelkeit

        Bauchschmerzen, insbesondere Oberbauchschmerzen

        Erbrechen

        Durchfall

    Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort

      Gelegentlich:

        Fieber

    Bei Auftreten der ersten Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion darf das Präparat nicht nochmals eingenommen werden. Wenden Sie sich bitte in diesem Fall an den nächst erreichbaren Arzt.

    Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.

Wechselwirkungen

    Bei Einnahme des Präparates mit anderen Arzneimitteln

      Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden oder vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

      Bromhexin/Antitussiva

        Bei kombinierter Anwendung von Bromhexin und hustenstillenden Mitteln (Antitussiva) kann aufgrund des eingeschränkten Hustenreflexes ein gefährlicher Sekretstau entstehen, sodass die Indikation zu dieser Kombinationsbehandlung besonders sorgfältig gestellt werden sollte.

Schwangerschaftshinweise

Wechselwirkungen

    Schwangerschaft

      Obwohl es bisher keinen Hinweis auf eine Gefährdung des ungeborenen Kindes durch die Anwendung des Präparates gibt, wird die Einnahme während der Schwangerschaft, vor allem in den ersten drei Monaten, nicht empfohlen.

    Stillzeit

      Der Wirkstoff geht in die Muttermilch über. Obwohl keine negativen Wirkungen auf den Säugling zu erwarten sind, wird die Anwendung während der Stillzeit nicht empfohlen.

    Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Hinweise

    Besondere Vorsicht bei der Einnahme des Präparates ist in folgenden Fällen erforderlich:

      In sehr wenigen Fällen ist im zeitlichen Zusammenhang mit der Anwendung von Bromhexin über das Auftreten von schweren Hautreaktionen wie Stevens-Johnson-Syndrom und Lyell-Syndrom (toxische epidermale Nekrolyse-TEN) berichtet worden, welche in den meisten Fällen mit der Grunderkrankung des Patienten bzw. mit der Begleitmedikation erklärt werden konnten.

      Bei Neuauftreten von Haut- oder Schleimhautschädigungen sollte unverzüglich ärztlicher Rat eingeholt und die Anwendung von Bromhexin beendet werden.

    Sie dürfen das Arzneimittel erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt einnehmen bei:

      Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür, da das Arzneimittel die Schleimhaut-Barriere von Magen und Darm beeinflussen können

      einigen seltenen Erkrankungen der Bronchien, die mit übermäßiger Sekretansammlung einhergehen (z. B. malignes Ziliensyndrom). In diesen Fällen sollte das Präparat wegen eines möglichen Sekretstaus nur unter ärztlicher Kontrolle angewendet werden.

      eingeschränkter Nierenfunktion oder einer schweren Lebererkrankung (das Präparat wird dann in größeren Einnahmeabständen oder in verminderter Dosis angewendet). Bei schwer gestörter Nierenfunktion muss mit einer Anreicherung der in der Leber gebildeten Abbauprodukte gerechnet werden.

    Insbesondere bei längerfristiger Behandlung sollte die Leberfunktion gelegentlich überwacht werden.

    Kinder

      Das Präparat ist aufgrund des hohen Wirkstoffgehaltes für Kinder unter 6 Jahren nicht geeignet. Hierfür stehen andere Darreichungsformen und Dosierungen zur Verfügung.

    Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

      Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.

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